Sep 132018
 

Auf einem frisch installierten Windows 10 System mit Ryzen 2200G führt der Versuch, eine Mail mit digitaler Signatur aus Outlook 2016 zu versenden, zu dieser Fehlermeldung: Fehler bei diesem Vorgang. Die Nachrichtenschnittstellen haben einen unbekannten Fehler zurückgeliefert.

Auf dem PC ist sonst nichts installiert. Verschiedene Zertifikate getestet, Outlook-Profil gelöscht, Windows-Benutzer neu angelegt – alles hat nichts am Fehler geändert.

Direkt nach der Installation von Office 2016 Home & Business von DVD funktionierte der Versand mit digitaler Signatur noch. Nach Installation aller verfügbaren Windows 10 und Office 2016 Updates trat der Fehler auf – und blieb.

Der Fehler tritt mit der 32 und 64Bit-Version von Office 2016 auf und auch mit Office 365 (Stand 15.9.2018). Laut eines Berichts in einem Forum, ist der Fehler in Office 2019 (Preview) verschwunden.

Nachtrag: Mittlerweile habe ich den gleichen Fehler auf einem anderen PC mit Ryzen 2200G. Systeme mit anderen CPUs sind bisher nicht betroffen (auch nicht mit älteren Ryzen CPUs).

Sep 102018
 

Der Intel HD Graphics Treiber bietet manchmal keine Auflösung größer als 1920×1080 Pixel an. Wenn sichergestellt ist, dass der Monitor und das verwendete Kabel WQHD (2560×1440) können, kann manchmal durch Hinzufügen einer benutzerspezifischen Auflösung das gewünschte Ziel erreicht werden.

Hierbei werden eingestellt:

Breite: 2560
Höhe: 1440
Bildwiederholfrequenz: 50
Timing-Standard: CVT-RB

Meiner Erfahrung nach passiert beim anschließenden Übernehmen der Einstellungen erst mal gar nichts, aber nach einem Neustart des Systems kann die neue Auflösung dann erfolgreich ausgewählt werden.

Sep 052018
 

Beim Versuch, eine bearbeitete Datei zu speichern, erscheint gelegentlich die Meldung: Die Datei … ist unter Umständen von einem anderen Benutzer geändert worden.

Die Office Programme (besonders häufig scheint die Meldung in Excel aufzutauchen) bieten dann an, die Änderungen zu überschreiben oder die Datei als Kopie zu speichern.

Sollte die Meldung häufiger ohne Grund auftreten, können diese Registry-Einträge helfen (jeweils 16.0 für Office 2016, 15.0 für Office 2013), womit 1. ein Cache-Problem beim timestamp-Vergleich umgangen wird, und 2. die Office-Programme auf eine Wiederherstellung der Netzwerkverbindung (z.B. nachdem der PC im Standby war) 60 Sekunden warten.


Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Excel\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Word\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\PowerPoint\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\Excel\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\Word\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\PowerPoint\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Excel\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Word\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\PowerPoint\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\common\Internet]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\Excel\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\Word\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\PowerPoint\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\common\Internet]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

Nur, wenn dies auch nicht hilft, sollte man in Erwägung ziehen, den timestamp-Vergleich beim Speichern ganz abzustellen, indem QFE_Saskatchewan jeweils nicht wie oben auf 2, sondern auf 1 gesetzt wird.

Sep 042018
 

Das BDSG forderte dies schon vorher, nun ist auch aus Art. 32 der DSGVO abzuleiten, dass personenbezogene Daten beim E-Mail-Versand dem aktuellen Stand der Technik entsprechend verschlüsselt sein müssen. Hierbei ist nicht die Verschlüsselung auf dem Transportweg ausreichend, die weitgehend bereits zwischen den Providern erfolgt, da die E-Mails hierbei weiterhin im Klartext auf den beteiligten Mailservern liegen. Viel mehr ist eine Inhaltsverschlüsselung der E-Mails, die vom E-Mail-Client des Absenders bis zum E-Mail-Client des Empfängers erhalten bleibt, erforderlich.

Das hier vorgestellte Verfahren ist S/MIME. Es handelt sich nicht um ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren, bei dem ein Kennwort auf einem zweiten Weg (z.B. telefonisch) übermittelt werden muss, sondern um ein asymmetrisches (Public Key) Verfahren. S/MIME wird von allen gängigen E-Mail-Clients unterstützt.

Die Aktivierung in Outlook 2016 am Beispiel eines kostenlosen Zertifikates von Comodo:

1. Ein Zertifikat beantragen unter https://secure.comodo.com/products/frontpage?area=SecureEmailCertificate&currency=EUR&region=Europe&country=DE

2. In der erhaltenen E-Mail „Click & Install Comodo Email Certificate“ anklicken (muss sich in Firefox öffnen!).

3. In Firefox die Adresse „about:preferences#privacy“ aufrufen.

4. „Zertifikate anzeigen“, dort „Ihre Zertifikate“ wählen.

5. „Alle sichern“ wählen und das Zertifikat an einem sicheren Ort speichern. Die Zertifikatsdatei auch nach Abschluss der Einrichtung nicht löschen. Diese wird benötigt, z.B. bei Wechsel des PCs. Auch abgelaufene Zertifikate können nach Jahren noch benötigt werden, um im Güligkeitszeitraum empfangene, verschlüsselte E-Mails zu lesen, denn die E-Mails bleiben verschlüsselt gespeichert und werden bei jedem Lesen neu entschlüsselt!

6. Ein Kennwort zur Sicherung des Zertifikats gegen unbefugte Nutzung wählen. Auch dieses Kennwort wird ggf. nach Jahren erneut benötigt (z.B. bei Wechsel des PCs)!

7. Die angelegte Zertifikatsdatei doppelt anklicken.

8. „Aktueller Benutzer“ und dann die Zertifikatsdatei auswählen, die nach Eingabe des Kennworts eingelesen wird.

9. Outlook neu starten.

10. In Outlook Datei -> Optionen -> Trust Center -> Einstellungen für das Trust Center -> E-Mail-Sicherheit wählen. Dort „In GAL veröffentlichen“ anklicken (nur bei Verwendung eines Exchange-Servers). Outlook reagiert danach evtl. ein paar Sekunden nicht mehr. Hier auch prüfen, ob bei Standardeinstellung „Meine S/MIME-Einstellungen“ gewählt ist. -> „Ok“.

11. Damit ist die Einrichtung abgeschlossen.

Nun stehen in Outlook zwei Funktionen zur Verfügung:

1. E-Mails digital signieren: Dies ist eine Sicherung gegen unerlaubte Modifikationen einer E-Mail auf dem Transportweg und beeinhaltet keine Verschlüsselung. Digital signierte E-Mails können an beliebige Empfänger verschickt werden, ohne dass beim Empfänger Vorbereitungen notwendig wären, wenn „Signatur und Klartext senden“ gewählt wird. Dazu während des Schreibens der E-Mail unter „Optionen“ die Schaltflächen nutzen oder, falls diese nicht sichtbar sind, unter Datei -> Eigenschaften -> Sicherheitseinstellungen die entsprechenden Haken setzen. Die durchaus sinnvolle Voreinstellung, alle E-Mails digital zu signieren, ist unter Datei -> Optionen -> Trust Center -> Einstellungen für das Trust Center -> E-Mail-Sicherheit möglich, dort die Option „Signierte Nachrichten als Klartext senden“ zusätzlich zur Aktivierung des Signierens wählen.

2. E-Mails verschlüsseln: Dies ist eine Verschlüsselung vom eigenen E-Mail-Client bis zum E-Mail-Client des Empfängers. Voraussetzung ist, dass der Public Key des Empfängers Outlook bekannt ist. Dies ist bei internen Empfängern, die ihr Zertifikat gemäß Punkt 10 der obenstehenden Anleitung im globalen Adressbuch (GAL) veröffentlicht haben, automatisch der Fall. Um den Public Key eines externen Kontakts zu erhalten, muss dieser einmalig eine digital signierte E-Mail zusenden. Aus dieser kann dann der Public Key (zusammen mit den Kontaktdaten) im eigenen Adressbuch gespeichert werden. Aktivieren der Verschlüsselung: Während des Schreibens der E-Mail unter „Optionen“ die Schaltflächen nutzen oder, falls diese nicht sichtbar sind, unter Datei -> Eigenschaften -> Sicherheitseinstellungen die entsprechenden Haken setzen.

Natürlich ist die gleichzeitige Verwendung beider Optionen möglich und empfehlenswert.

Aug 272018
 

Nach einem Update auf PHP7 ist die login.php bzw. /wp-admin eines WordPress mit installiertem Plugin Revolution Slider 4.6.5 nicht mehr funktionsfähig? Es erscheint eine leere Seite.

Das Log des Webservers enthält eine Fehlermeldung wie diese:


[Mon Aug 27 19:36:00.442184 2018] [php7:error] [pid 49096] [client xxx:58243] PHP Fatal error: Uncaught Error: [] operator not supported for strings in /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/inc_php/framework/base_admin.class.php:72
Stack trace:
#0 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/revslider_admin.php(157): UniteBaseAdminClassRev::addMetaBox('Revolution Slid...', Object(UniteSettingsAdvancedRev), Array, NULL)
#1 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/revslider_admin.php(68): RevSliderAdmin->addSliderMetaBox()
#2 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/revslider_admin.php(40): RevSliderAdmin->init()
#3 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/revslider.php(146): RevSliderAdmin->__construct('/data/www/vhost...')
#4 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-settings.php(305): include_once('/data/www/vhost...')
#5 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-config.php(80): require_ in /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/inc_php/framework/base_admin.class.php on line 72

Hierzu wird in diversen Foren diese Lösung empfohlen:

In …/wp-content/plugins/revslider/inc_php/framework/base_admin.class.php Zeile 23 ändern von alt:


private static $arrMetaBoxes = ''; //option boxes that will be added to post

in neu:


private static $arrMetaBoxes = array(); //option boxes that will be added to post

Bei mir war das Problem damit behoben.

Aug 242018
 

Nach der Installation von MySQL befindet sich der Datenbankserver in einem unsicheren Zustand. Viele Lücken können mit einem einzigen Befehl geschlossen werden:

mysql_secure_installation

Sichern einer Datenbank in einem SQL-dump:


mysqldump -u root -p datenbank > datenbank.sql

Anlegen einer Datenbank:


mysql -u root -p
create database datenbank;

Benutzer mit Rechten auf der Datenbank anlegen:

mysql -u root -p
grant all privileges on datenbank.* to 'datenbank_user'@'localhost' identified by 'passwort' with grant option;

Datenbank dump einlesen:


mysql -u root -p datenbank < datenbank.sql

Benutzerpasswort ändern:


mysql -u root -p
use mysql;
update user set authentication_string=password('passwort') where user='datenbank_user';
flush privileges;

Diese Kommandos reichen auch aus, um z.B. eine Datenbank auf einen neuen Server umzuziehen.

Aug 202018
 

Wer beim Upgrade auf Windows 10 bei der Meldung „Der Product Key konnte nicht überprüft werden.“ nicht weiter kommt, kann auf dem Installationsmedium (also z.B. USB-Stick) im Verzeichnis \sources eine Datei PID.txt mit diesem Inhalt anlegen und das Setup neu starten:

[PID]
Value=VK7JG-NPHTM-C97JM-9MPGT-3V66T

Der enthaltene Key muss geändert werden, falls eine andere Version als Windows 10 Pro installiert werden soll:

Windows 10 Home: YTMG3-N6DKC-DKB77-7M9GH-8HVX7
Windows 10 Home N: 4CPRK-NM3K3-X6XXQ-RXX86-WXCHW
Windows 10 Pro: VK7JG-NPHTM-C97JM-9MPGT-3V66T
Windows 10 Pro N: 2B87N-8KFHP-DKV6R-Y2C8J-PKCKT

Diese Schlüssel dienen nur dazu, die Installation (bzw. in diesem Fall das Upgrade) komplett durchlaufen zu lassen. Eine Aktivierung von Windows ist damit natürlich nicht möglich. Nach dem Upgrade kann unter Einstellungen -> System -> Info der Punkt „Product Key ändern“ verwendet werden, um einen gültigen Windows 10 Key zu installieren, oder man kopiert eine vorhandene digitale Lizenz nach C:\ProgramData\Microsoft\Windows\ClipSVC\GenuineTicket\GenuineTicket.xml.

Aug 172018
 

Die c’t meint, dies wäre mittlerweile empfehlenswert, und beruft sich dabei auf unabhängige Tests, bei denen der mitgelieferte Windows Defender nicht schlechter abgeschnitten hat, als gute, zu bezahlende Virenscanner von Drittanbietern.

Es ist hierbei empfehlenswert, über eine mit Administrator-Rechten gestartete PowerShell, mit zwei Befehlen zusätzliche Sicherheitsfunktionen zu aktivieren:

set-mppreference -puaprotection 1
set-mppreference -enablenetworkprotection enabled

Für Unternehmen, die ein zentrales Management benötigen, gibt es von Microsoft den Windows Defender ATP. Dieser soll jedoch mit ca. 60-80€ pro Arbeitsplatz und Jahr zu Buche schlagen.

Ein aktueller Vergleich diverser Virenscanner:

https://www.av-test.org/de/antivirus/privat-windows/

Jul 242018
 

Einen Tag habe ich versucht, Instagram mit einem Windows 10 Rechner zu nutzen:

Schon bei Einrichtung des Kontos fällt auf, dass nur jeder 5. Speichervorgang nach Profiländerungen nicht eine Fehlermeldung ergibt – warum auch immer; nur manchmal kann man nachvollziehen, dass ein Feld mit zu kurzem oder zu langem Inhalt gefüllt wurde, was aber nirgends ersichtlich ist. Dann: angefangen einen Button zu suchen, um Fotos zu posten, … nichts zu sehen (in Firefox). Aha: gelesen, aus dem Browser (zumindest Firefox) könne man gar nichts posten. Instagram App für Windows 10 installiert. Dort fehlt auch der Button, um zu posten. Mit Rechtsklick auf das App-Icon geht es dann doch irgendwie, aber: man kann keine Fotos auswählen, bekommt statt dessen eine Fehlermeldung bezüglich einer nicht vorhandenen Kamera. Ach so: die Fotos müssen in einem Ordner „Camera Roll“ liegen. Diesen konnte ich aber zunächst mit obskuren Fehlermeldungen nicht anlegen. Lösung war, zuerst den Ordner „Eigene Bilder“ zu löschen. Dann war es tatsächlich möglich, mal Fotos hochzuladen. Aber: sie wurden fast alle beschnitten, auch im „neuen“ Breitformat, welches Instagram eingeführt hat, da trotzdem nur bestimmte Seitenverhältnisse zugelassen werden. Hat man es dann mal geschafft, kann man bei Postings mit mehreren Fotos immer nur das erste sehen, keine Chance, in der Windows 10 App zum nächsten Foto zu kommen. Das geht dann wiederum nur im Browser.

Jul 052018
 

Heute öffnete sich beim Versuch ein Paket mit mTAN abzuholen ein leeres Fach. Nach Ausloggen wurde beim 2. Versuch mit gleicher mTAN eine völlig andere und viel längere Paketnummer angezeigt, ein anderes Fach ging auf und da war die Sendung drin. Wer weiß, was da passiert sein könnte?

Jun 152018
 

Und es geht doch … bei Amazon bestimmte Lieferdienste sperren zu lassen. Man muss mindestens drei zeitnahe Lieferprobleme bei einem Dienstleister nachweisen können. Aktuell warte ich auf Sperrung von Amazon Logistics, mal sehen, ob es klappt. 10 Nichtzustellungen oder um Tage verspätete Zustellungen, da Zustellversuche an eine Geschäftsadresse spät abends erfolgen, konnte ich dem Amazon Kundenservice auflisten.

Nachtrag: Amazon will nun doch nicht mehr, ich weiß aber, dass es bei anderen geklappt hat -> „Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die Übersendung von Bestellnummern. Es tut mir leid, dass die Zustellung durch den Amazon Logistics-Boten an Ihrer Adresse häufig außerhalb Ihrer Anwesenheitszeiten erfolgt. Eine Abwahl des Transportdienstleisters ist jedoch leider nicht möglich. Ich bedaure ausdrücklich, wenn im Vorkontakt ein anderer Eindruck geweckt worden ist.“

Mal wieder ein Beispiel. Von den hier aufgelisteten Versuchen hat zudem der um 17:38 nie stattgefunden:

Mai 152018
 

Um die Kommentarfunktion von WordPress auf einfache Weise der EU-Datenschutz-Grundverordnung näher zu bringen, kann man unter Einstellungen -> Diskussion folgende Haken entfernen:

  • „Benutzer müssen zum Kommentieren Name und E-Mail-Adresse hinterlassen“
  • „Benutzer müssen zum Kommentieren registriert und angemeldet sein“

Wenn man die Felder zur Eingabe von URL, Mailadresse und Name beim Schreiben von Kommentaren nun noch mit folgendem Code über ein Plugin wie „Simple Custom CSS“ oder z. B. bei Suffusion unter Suffusion Options -> Back-End -> Custom Includes ausblendet, werden m. E. keine personenbezogenen Daten mit den Kommentaren gespeichert (sofern man anderweitig bereits das Speichern der IP-Adresse unterbunden hat – was aber eher niemand kontrollieren kann):


input#author.textarea, input#email.textarea, input#url.textarea, #commentform label.suf-comment-label {
display: none;
}

#commentform label.textarea.suf-comment-label {
display: inline;
}

Der CSS-Code ist für Suffusion. Für andere Themes müssen die Bezeichner evtl. angepasst werden.

Apr 242018
 

Nachdem Amazon Logistics 3x gegen 20 Uhr unter einer Geschäftsadresse niemanden angetroffen hat, geht die Sendung diesmal mit einer neuen Begründung zurück: beschädigt oder enthält Gefahrgut.

Mrz 292018
 

Outlook 2016 meldet beim Versuch, ein Exchange-Konto einzurichten: Es steht keine verschlüsselte Verbindung mit Ihrem E-Mail-Server zur Verfügung?

Grund hierfür kann sein, dass die autodiscover-Funktion für den betreffenden Domainnamen nicht funktioniert. (Zu prüfen mit Strg-Rechtsklick auf das Outlook-Icon im System Tray rechts in der Taskleiste, dort: E-Mail-AutoKonfiguration testen.)

Hier half bis Outlook 2013, das Konto manuell unter Angabe des Servers anzulegen (z. B. outlook.office365.com für Exchange Online). Dies ist mit Outlook 2016 nicht mehr möglich!

Teilweise wird empfohlen, statt dessen ein Exchange ActiveSync Konto anzulegen, da dort die Eingabe des Servernamens möglich ist, und bei der Fehlermeldung, der Server sei nicht erreichbar, Outlook über den Task-Manager abzuschießen. Danach ist es tatsächlich möglich, das Konto in Outlook zu nutzen. Allerdings ist dies nicht zu empfehlen, da das Exchange ActiveSync Protokoll nur für mobile Geräte und niedrige Bandbreiten gedacht ist. Welche Funktionseinschränkungen daraus resultieren, ist mir nicht bekannt.

Also zurück zur Überschrift: Outlook 2016 ohne autodiscover.xml mit einem Exchange Server zu verbinden geht m. W. gar nicht, es sei denn man weiß, wie man das Konto manuell in der Registry anlegt. Alternativ kann man aber z. B. eine lokale autodiscover.xml anlegen, die eine Umleitung auf die gewünschte autodiscover.xml des Mailhosters ist, wenn man für den eigenen Domainnamen nicht die erforderliche Konfiguration vornehmen kann. (… was ich mich in den DNS-Einstellungen bei 1&1 im Moment nicht mehr traue, da man dann bestätigen muss, dass alle Mailadressen und Umleitungen gelöscht werden, obwohl dies damit überhaupt nicht in Zusammenhang steht.)

Anlegen einer lokalen autodiscover.xml (in diesem Beispiel für Exchange Online)

Für das Beispiel habe ich diese autodiscover.xml in c:\temp abgelegt:


<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<Autodiscover xmlns="http://schemas.microsoft.com/exchange/autodiscover/responseschema/2006">
<Response xmlns="http://schemas.microsoft.com/exchange/autodiscover/outlook/responseschema/2006a">
<Account>
<AccountType>email</AccountType>
<Action>redirectUrl</Action>
<RedirectUrl>http://autodiscover.outlook.com/autodiscover/autodiscover.xml</RedirectUrl>
</Account>
</Response>
</Autodiscover>

Damit Outlook die Datei findet, sind diese Registry-Einträge notwendig (beispiel.domain durch die Domain des Exchange-Kontos ersetzen):


Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\16.0\Outlook\AutoDiscover]
"beispiel.domain"="c:\\temp\\autodiscover.xml"
"PreferLocalXML"=dword:00000001

Mrz 192018
 

Amazon Logistics hat mal wieder einen neuen Grund gefunden, heute nicht zu kommen:

Adresse ist korrekt, wie immer.

Was ist die Alternative? Alles per Morning-Express bestellen? Alles an eine Packstation senden lassen?

Feb 062018
 

Microsoft stellt „Clutter“ nach und nach ein, da die Funktion von der „Focused Inbox“ übernommen wird. Ich mag beides nicht, aber wer die „Focused Inbox“ sofort nutzen möchte (nur mit Outlook 2016 im Office 365 Abo, nicht mit Dauerlizenz – da wohl ab Outlook 2019!), kann so vorgehen:

  • Alle Updates für Outlook 2016 installieren: Datei -> Office-Konto -> Updateoptionen -> Jetzt aktualisieren
  • Über die PowerShell Clutter auf dem Exchange Server abschalten (Beispiel für alle User): Get-Mailbox -ResultSize Unlimited | Set-Clutter -Enable $False | FL
  • Über die PowerShell Modern Auth auf dem Exchange Server einschalten: Set-OrganizationConfig -OAuth2ClientProfileEnabled $true
  • Über die PowerShell Focused Inbox auf dem Exchange Server einschalten (Beispiel für alle User): Set-OrganizationConfig -FocusedInboxOn $true
  • Modern Auth erzwingen:
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Exchange] "AlwaysUseMSOAuthForAutoDiscover"=dword:00000001
  • Outlook neu starten.
  • Nach Markieren des Posteingangs sollte nun im Menü Ansicht die Aktivierungsmöglichkeit für die Focused Inbox sichtbar sein.

Die Freischaltung von Modern Auth für eventuelle Outlook 2013 Clients zum Zweck der Vereinheitlichung ist per Registry möglich (Focused Inbox gibt es unter Outlook 2013 dennoch keine!).

Jan 022018
 

Oh .. endlich mal eine Anwendung für den „neuen“ Personalausweis! Die Onlinefunktion habe ich seit einem Test 2010 nicht mehr verwendet. Nun sagt Elster, dass die USt-Erklärung ab 2017 nur noch mit Zertifikat möglich sei und man dieses mit dem nPA sofort bekommen könne. Wäre schön gewesen … geht natürlich nicht. Die aktuelle AusweisApp2 oder der Kartenleser oder dessen Treiber – irgendetwas – erkennt meinen aufgelegten Ausweis nicht, egal wie ich ihn drehe und wende. Der Klick auf Diagnose bringt keine Fehlerhinweise außer „Kein Ausweis erkannt“.

Die FAQ zur AusweisApp2 empfehlen in diesem Fall, manuell den Treiber von der Hersteller-Website zu installieren. Dies führt jedoch zu diesem Fehler:

Meine Versuche beziehen sich auf den Kartenleser SCL011 P/N 905204 unter Windows 10. Zum Treiber.

Dez 212017
 

Manchmal möchte man allen Nutzern im Netz die Möglichkeit geben zu sehen, wer im Haus gerade anwesend ist bzw. eine Samba/smb-Verbindung zur DiskStation aufgebaut hat.

Im Folgenden ein Weg, diese Information über einen Webserver auf der DiskStation unter einer Adresse wie http://diskstation.intern/benutzer.php bereitzustellen:

1. Voraussetzung ist die Installation der Pakete WebStation und PHP 7.0.

2. Im Aufgabenplaner ein benutzerdefiniertes Script, welches alle fünf Minuten als root ausgeführt wird, einrichten:

/bin/smbstatus -S |cut -f 3,4 | grep . | sort | uniq | tee /tmp/benutzer-list
date | tee /tmp/benutzer-date

3. Unter /volume1/web/benutzer.php das Ausgabescript ablegen:

<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd">
<html>
<head>
 <meta http-equiv="expires" content="0">
 <meta http-equiv="cache-control" content="no-cache">
 <meta http-equiv="pragma" content="no-cache">
 <meta http-equiv="refresh" content="600;url=/benutzer.php">
 <title>Aktuell angemeldete Benutzer</title>
</head> 
<body text="#00335B" bgcolor="#FFFFFF" link="#F49807" vlink="#F49807" alink="#FFCC33" style="width: 95%; margin-left:auto; margin-right:auto; font-family: Helvetica, Arial, Geneva, sans-serif;">
<table border="0">
<tr>
<td width="90%">
 <h3><b>Aktuell angemeldete Benutzer</b></h3>
</td>
<td align=right><img src="Logo.png"></td>
</tr>
</table>
<?php
echo "<table>";
echo "<tr><th width=\"130\" align=\"left\">User</th><th align=\"left\">Workstation</th></tr>";
$file = '/tmp/benutzer-list';
$file_handle = fopen($file, 'r');
while (!feof($file_handle)) {
 $line = fgets($file_handle);
 $spline = preg_split('/\s+/', $line);
 if (!empty($spline[0])) {
 echo "<tr><td>";
 echo $spline[0];
 echo "</td><td>";
 echo gethostbyaddr($spline[1]);
 echo "</td></tr>";
 }
}
fclose($file_handle);
echo "</table><br>";
echo "Anzahl: ";
echo shell_exec("wc -l < /tmp/benutzer-list");
echo "<br><br>";
echo shell_exec("cat /tmp/benutzer-date");
?>
</body>
</html>

4. In /etc.defaults/samba/smb.conf und /etc/samba/smb.conf diese Zeilen ergänzen und samba neu starten (/usr/syno/etc/rc.sysv/S80samba.sh restart):

socket options=SO_KEEPALIVE TCP_KEEPCNT=4 TCP_KEEPIDLE=240 TCP_KEEPINTVL=15
deadtime=10
keepalive=150
Dez 142017
 

Über meine Erfahrungen mit Ubiquiti UniFi Produkten hatte ich bereits früher berichtet: WLAN mit Roaming bezahlbar

Heute mein Versuch eines minimalen Monitorings der UniFi-Produkte mit Nagios:

Da die beiden existierenden Nagios-Plugins, welche über SNMP Detailinformationen des UniFi-Controllers abrufen und auswerten, bei mir nicht zum Laufen zu bekommen sind, habe ich ein minimales Plugin geschrieben, welches lediglich die Erreichbarkeit der Access Points per ping und des Controllers auf tcp Port 8443 prüft. Die Adressen und Bezeichnungen müssen direkt im Code selbst geändert werden. Der Ausfall eines Access Points gibt den Status WARNING zurück, der Ausfall mehrerer Access Points den Status CRITICAL. Der Ausfall des Controllers gilt ebenfalls als CRITICAL.


#!/bin/bash

ping="/bin/ping"
nc="/bin/nc"
failures=0
output=""

docheck(){
if ! $ping -c 1 -w 1 $1 > /dev/null; then
((failures++))
output+="AP $2 DOWN; "
else
output+="AP $2 UP; "
fi;
}

docheck-ctrl(){
if ! $nc -z -w1 $1 8443 > /dev/null; then
# Wertung als Doppelfehler, da kritisch
((failures++))
((failures++))
output+="Controller $2 DOWN; "
else
output+="Controller $2 UP; "
fi;
}

# Pruefung der Access Points (nur ping)
docheck "192.168.1.50" "Erdgeschoss"
docheck "192.168.1.51" "Trakt A"
docheck "192.168.1.52" "Trakt B"
docheck "192.168.1.53" "Keller"
docheck "192.168.1.54" "Empfang"
docheck "192.168.1.55" "Halle"
docheck "192.168.1.56" "Hof"
# Pruefung des Controllers (tcp 8443)
docheck-ctrl "192.168.1.5" "unifi-Controller"

if [ $failures -lt 1 ]
then
echo "OK- $output"
exit 0
elif [ $failures -eq 1 ]
then
echo "WARNING- $output"
exit 1
elif [ $failures -gt 1 ]
then
echo "CRITICAL- $output"
exit 2
else
echo "UNKNOWN- $output"
exit 3
fi