Dez 222018
 

Irgendwann fing Windows 10 an, mir über das Info-Center täglich zu melden: “Ihre Outlook-Kontoeinstellungen sind veraltet.

Nur dies stimmte überhaupt nicht. Outlook funktionierte einwandfrei, wie immer.

Unter Konten fand ich schließlich unter “E-Mail- & App-Konten” im Bereich “Von anderen Apps verwendete Konten” einen Eintrag, den ich gar nicht haben wollte:

Ich hatte für einen Test irgendwann mal ein outlook.com-Konto bei Microsoft angelegt, dieses jedoch niemals irgendwo in Windows eingetragen. (Und für Outlook verwende ich ein völlig anderes Konto unter einer anderen Domain.)

Also das Konto entfernen und alles wird gut? Leider nicht, denn nach jedem Windows-Neustart tauchte das Konto erneut auf und somit nach einiger Zeit die Meldung mit den veralteten Kontoeinstellungen. Das Konto selbst bei Microsoft löschen ging auch nicht, da ich das Passwort nicht mehr wusste (war ja nur für einen kurzen Test) und mir auch keinen Ersatz zusenden lassen konnte; Microsoft kannte ja meine Mailadresse gar nicht.

Das Konto erschien übrigens in keinem anderen Bereich (Arbeits- und Schulkonto oder Familie & weitere Kontakte).

Nicht die saubere Methode, aber mit diesem Befehl in einer PowerShell mit Administrator-Rechten konnte ich das Konto nun löschen:


Get-AppXPackage -AllUsers | Foreach {Add-AppxPackage -DisableDevelopmentMode -Register "$($_.InstallLocation)\AppXManifest.xml"}

Dez 092018
 

Manchmal möchte man auf einem System eine andere Windows 10 Version installieren, als die, deren Key im BIOS hinterlegt ist (häufig bei Notebooks, seltener bei PCs). Dabei ergibt sich das Problem, dass Windows 10 während der Installation überhaupt nicht nach der gewünschten Version fragt, wenn ein Key im BIOS hinterlegt ist, sondern automatisch die dazu passende Version installiert.

Lösung ist die Erstellung einer PID.txt-Datei, wie ich in anderem Zusammenhang hier beschrieben habe: Upgrade auf Windows 10: Der Product Key konnte nicht überprüft werden.

Dez 062018
 

Wer schon mal eine verschlüsselte Mail von einem DATEVnet-Kunden erhalten hat, und diese umständlich durch Öffnen des Anhangs secure-email.html, welcher auf das sog. Entschlüsselungsportal (eine Website) der DATEV weiterleitet, lesen musste, wird sich fragen: Muss das so umständlich sein? Antwort: Nein!

Empfangen von verschüsselten DATEVnet-E-Mails ohne Nutzung des Entschüsselungsportals:

  • Eine S/MIME oder PGP-signierte E-Mail an schluesselimport@datev.de senden.
  • Als Antwort kommt eine Meldung über den erfolgreichen Schlüsselimport.
  • Nach einer Wartezeit werden E-Mails direkt S/MIME oder PGP-verschlüsselt zugestellt und nicht mit Link auf das Entschlüsselungsportal.

Versenden von verschlüsselten E-Mails an DATEVnet-Kunden: