Nov 102019
 

Seit einem der letzten Updates zeigte sich auf meinem Lenovo Thinkpad E485 (AMD Ryzen 5 2500U with Radeon Vega Mobile Gfx) unter Windows 10 folgendes Phänomen:

Bestimmte Änderungen des Bildschirminhalts bewirkten ein kurzes Flackern und änderten die Helligkeit oder den Kontrast des gesamten Bildschirms, z.B. beim Aufklappen des Startmenüs wurde alles andere auf dem Bildschirm etwas dunkler. Klappte das Startmenü wieder zu, war wieder alles wie vorher.

Das Ganze trat nur im Akkubetrieb auf. Mit angeschlossenem Netzteil nicht.

Nach Installation des neuesten Treibers von der AMD Website (Adrenalin 2019 Edition 19.11.1 Optional) war das Problem beseitigt.

 

Okt 042019
 

Das scheint mir nicht sehr konsequent:

30.09.2019, 09:49 Uhr (Dorsten)
Zugestellt
Die Bestellung wurde an den Nachbarn zugestellt.
30.09.2019, 08:52 Uhr (Dorsten)
Unterwegs
Die Bestellung ist auf dem Weg.
30.09.2019, 08:52 Uhr (Dorsten)
Retoure
Die Bestellung geht zurück an den Versender.
30.09.2019, 08:52 Uhr (Dorsten)
Unterwegs
Die Bestellung ist auf dem Weg.
30.09.2019, 01:46 Uhr (Dorsten)
Retoure
Die Bestellung geht zurück an den Versender.
27.09.2019, 08:43 Uhr (Dorsten)
Einlagerung
Die Lieferung wird zwischengelagert.
27.09.2019, 00:17 Uhr (Dorsten)
Unterwegs
Die Bestellung ist auf dem Weg.
27.09.2019, 00:17 Uhr (Dorsten)
Retoure
Die Bestellung geht zurück an den Versender.
27.09.2019, 00:17 Uhr (Dorsten)
Unterwegs
Die Bestellung ist auf dem Weg.
26.09.2019, 22:35 Uhr
Terminvereinbarung
Der Termin für die Zustellung wurde festgelegt. Die Bestellung wird voraussichtlich am Montag, 30.09.2019 zugestellt.
26.09.2019, 13:37 Uhr (Krefeld)
Unterwegs
Die Bestellung ist auf dem Weg.
26.09.2019, 13:37 Uhr (Krefeld)
Retoure
Die Bestellung geht zurück an den Versender.
23.09.2019, 21:55 Uhr
Retoure
Die Bestellung geht zurück an den Versender.
23.09.2019, 21:55 Uhr
Versand vorbereitet
Die Bestellung wird in Kürze an DHL übergeben.
23.09.2019
Bestellung verarbeitet
Die Bestellung wurde verarbeitet.
Aug 282019
 

Bei der Ikea Bestå Serie kann eine Schublade unter Verwendung der Schienen mit Drucksystem trotz korrekter Montage gegenüber anderen Elementen vorn überstehen. Das liegt daran, dass die Druckschienen einen recht großen “Auslöseweg” haben und eine Funktion gar nicht gegeben wäre, würde die Schublade ganz zu sein.

Meine Lösung in diesem Fall war:

1. Die Schubladenschienen ein Loch weiter hinten einbauen, als vorgesehen.

2. Die Druckschienen betätigen, sodass diese denken, die Schublade sei geschlossen. Dann die Schublade (manuell) öffnen.

3. Einen Druckverschluss für Türen in Höhe der Schublade montieren.

(Für google noch mal anders: Ikea Besta Schublade steht vor, Ikea Besta Schublade steht ab)

Aug 192019
 

Ältere Access Points “UAP-LR” mit Version 4.0.14.9736 zeigten bei mir verfügbare Firmwareaktualisierungen, jegliche Installationsversuche wurden jedoch ohne sichtbare Fehlermeldung abgebrochen.

Hier half es, die neue Firmware (in meinem Fall 4.0.54.10625) vor der Installation im Controller zwischenzuspeichern.

Dies geht in der Controlleroberfläche hier: Einstellungen -> Wartung -> Firmware -> Zwischenspeichern

Danach konnten die Upgrades auf allen UAP-LR problemlos wie gewohnt durchgeführt werden.

Mai 202019
 

Wer mit AWStats monatlich und jährlich statische Statistiken erzeugt, möchte aus diesen vielleicht nachträglich aus Datenschutzgründen alle IP-Nummern und Hostnamen löschen.

Eine Möglichkeit ist:

1. Die Listen “Gesamte Liste”, “Letzter Zugriff” und “Unaufgelöste IP-Adressen” aus dem Bereich “Rechner” komplett entfernen.


find ./awstats -name *allhosts\.html -exec rm {} \;
find ./awstats -name *unknownip\.html -exec rm {} \;
find ./awstats -name *lasthosts\.html -exec rm {} \;

2. Aus allen Indexseiten für die Monate und Jahre die Top 20 Rechner rausfiltern:


find ./awstats -name *-yearly\.html -exec awstats-anonymizer {} \;
find ./awstats -name *-monthly\.html -exec awstats-anonymizer {} \;

Hier das erforderliche Script awstats-anonymizer:


if [ $# -eq 1 ]
then
  tmpfile=$(mktemp)
  grep -v "[B0]</td><td nowrap" $1 > $tmpfile
  cp $tmpfile $1
  rm -f $tmpfile
else
  echo Dateinamen angeben!
fi

Achtung: Der Zeilenfilter könnte versionsabhängig evtl. nicht funktionieren und Falsches filtern! Getestet mit Advanced Web Statistics 7.0 (build 1.971),  Advanced Web Statistics 7.3 (build 20140126) und Advanced Web Statistics 7.7 (build 20180105).

Mai 082019
 

Quelle: NITRO

Heute ist mir dieser Unfug erstmals begegnet, auf dem Sender NITRO – kein Vorspulen bei TV-Aufnahmen in HD. Ich dachte, die Sperre sei mittlerweile wieder abgeschafft worden. Oder betraf die Abschaffung nur eine bestimmte Sendergruppe (war es SAT1/Pro7 oder RTL)? Oder nur bestimmte Verbreitungswege?

Mrz 042019
 

Canon bietet in der Anleitung zur Einrichtung des Canon PIXMA TS3151 keine Möglichkeit, den WLAN-Key einzugeben. Aus unerfindlichen Gründen wird die WLAN-Einrichtung nur per WPS beschrieben.

Wer schließlich alle Canon-Tools installiert hat und den Drucker vorläufig per USB verbunden hat, findet im Canon IJ Network Device Setup Utility die Möglichkeit, den Drucker zu konfigurieren – inkl. Eingabe des WLAN-Keys. Nur gibt es hier ein Problem: Beim Versuch, die Druckerkonfiguration aufzurufen, wird die Eingabe eines “Druckerkennworts” verlangt. Per Google habe ich nur Hinweise gefunden, das Kennwort sei “canon” oder die letzten sechs Stellen der Seriennummer des Gerätes. Beides funktionierte nicht! Das Kennwort war schließlich die komplette Seriennummer des Druckers, inkl. aller Buchstaben und Ziffern.

Feb 112019
 

Manchmal möchte man auf einer Website Filme zeigen, jedoch das Herunterladen dieser weitgehend erschweren.

Hier ein kurzes PHP-Script, welches alle Videos aus dem Unterverzeichnis “hiddenvideos” (inkl. eventueller Unterverzeichnisse) auflistet und mittels des HTML5-Video-Tags abspielt.

Der Download der Video-Files wird erschwert, indem der Verzeichnisname “hiddenvideos” weitgehend verschleiert wird. Dies ist naturgemäß mit einfachen Mitteln zu umgehen, jedoch werden die meisten Benutzer hierdurch hinreichend abgeschreckt sein.


<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN"
"http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd">

<html lang="de" dir="ltr" oncontextmenu="return false">

<head>
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8">
<SCRIPT LANGUAGE="JavaScript">
<!--
var _0x32a4=['addEventListener','contextmenu','preventDefault','keydown','ctrlKey','shiftKey','keyCode','platform','match','Mac','metaKey','stopPropagation','event','cancelBubble'];(function(_0x3efb9c,_0x1bb7be){var _0x2b669a=function(_0x5ba958){while(--_0x5ba958){_0x3efb9c['push'](_0x3efb9c['shift']());}};_0x2b669a(++_0x1bb7be);}(_0x32a4,0x70));var _0x3714=function(_0x224b25,_0x5b6386){_0x224b25=_0x224b25-0x0;var _0x42bc1a=_0x32a4[_0x224b25];return _0x42bc1a;};window['onload']=function(){document[_0x3714('0x0')](_0x3714('0x1'),function(_0x2b760b){_0x2b760b[_0x3714('0x2')]();},![]);document[_0x3714('0x0')](_0x3714('0x3'),function(_0x380216){if(_0x380216[_0x3714('0x4')]&&_0x380216[_0x3714('0x5')]&&_0x380216['keyCode']==0x49){_0x3bac0c(_0x380216);}if(_0x380216[_0x3714('0x4')]&&_0x380216['shiftKey']&&_0x380216[_0x3714('0x6')]==0x4a){_0x3bac0c(_0x380216);}if(_0x380216[_0x3714('0x6')]==0x53&&(navigator[_0x3714('0x7')][_0x3714('0x8')](_0x3714('0x9'))?_0x380216[_0x3714('0xa')]:_0x380216[_0x3714('0x4')])){_0x3bac0c(_0x380216);}if(_0x380216[_0x3714('0x4')]&&_0x380216[_0x3714('0x6')]==0x55){_0x3bac0c(_0x380216);}if(event[_0x3714('0x6')]==0x7b){_0x3bac0c(_0x380216);}},![]);function _0x3bac0c(_0x58f252){if(_0x58f252[_0x3714('0xb')]){_0x58f252[_0x3714('0xb')]();}else if(window['event']){window[_0x3714('0xc')][_0x3714('0xd')]=!![];}_0x58f252[_0x3714('0x2')]();return![];}};
var _0x373a=['oncontextmenu'];(function(_0x1116ef,_0x2071ed){var _0x151649=function(_0x5c6465){while(--_0x5c6465){_0x1116ef['push'](_0x1116ef['shift']());}};_0x151649(++_0x2071ed);}(_0x373a,0x153));var _0x5c44=function(_0x35a5bf,_0x2895e1){_0x35a5bf=_0x35a5bf-0x0;var _0x25c929=_0x373a[_0x35a5bf];return _0x25c929;};document[_0x5c44('0x0')]=function(_0x47a0e3){return![];};
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if(!isset($_GET['p']))
{
echo "<h2>Verf&uuml;gbare Videos</h2>";
eval(str_rot13(gzinflate(str_rot13(base64_decode('LUjHEoQ4Dv2aqZm9kVDtCZoMWs6XLWXOma9f98xDJNnWkyw9yXgzPn/tw5l5z0utf1pwuRLY/5ZoQZf1r2956+L5SvhG/Vd1mSqhLQl3V0N0G7OPw7o03WZs80xKa3ocIjHfHccCMVtHtunFWa0C7VBIfdLWffIH4uQkPvSr3CNmBSRjQuBEGqlrLVrazHQ6rACM7NmabOxkH0MyntBvlYR9AFsB20PUVRLleXbscOXLJrnYy95SngoBH1tLtDlGcb8DfrzQdCRgfRorV0Wdr0DsYgNbio7L7pBDknOt+zqY8Bi8B1T4wjy+8Nf2DiquiFa2rgs9xdaqCzne9tkm2E605y+8r1r6ulKjhXBx1yc5XGHImpJ8qowC3Db8YVHLmYAMGlaz9auNGxhczLmMqfe66+uSMhsKmRJ6ice0F0GzNVhaILDIGZndAxsXNSSZ5NXjo6yG2UcARm6vajQNaujAjm0+D/5IdXltYZfcXBqE3o1RUh1noxqvsoOvpxKmdO7L0cOD0MQ483OnAuAhTfJWbBCr0STSRZf2NGp3CQKKkzboWRQYSXTGxe/ujsZkBgoRNhMqzRewbhtbpTSMVxXAm5q36vh2jqYeuJJGM4MwOiTbgIYx6iIu0pYDl/4YmqzLsxPU+gCqTRmjOXPXafIBpHaLjXT6mbAFBbDAiL25pNnh8zpu20oBplbLfTrmSPvCuUxd3jEpNChr15AUo+8/vhglrozu+QZtkasZ/l3D1UMSmLb2UkQYqG6vLGHJ5H03sa9dkyJHM45qne8g0dO/J6ysqJzflRuA3V4C9K1zUiyT6098Hxm/59/MNMD7Dp3kbgQPAeJcM591DWunh8sUzOkZYkrPi2eetIZU1MRtJqJwZWWf7+F86wcxglz2IgWmUj4g078BDXBCq1CSrt6wooWj3wwActldvK4rfVqYe35Esfmz++LlWQUXQ9mR2lTcbG0bj22VYsO0+EhHARxPLld7jmWXg/CoHsm+6SWxDRx3vpgm1/01X04z7m7T7wHt9OoFS7SvhPpNDJR+rlu2upK4hVRNlF5xg9lV7CrCh78EWfuvHGd5xkCf5GF8wk4hVL8IJkI4B7Yzm/gykgk0BMjdOyjmq5JrU7hufUsi+hK2aLANyJrvJCmsHoF+HPiiko5UTWjQSifHO9o6MZJAgihKtqe5kpmmax7kD5/y4mXpyk2z8BvQZFpjDEoTrpD0Gh5uRLEALC7alZTqYC1OPqF0JMvFWnOalbxuObh/Kb9gj58tKny4xSxMDBokhhxI771nVV5u2kF2fQVuF+MVg4xNvFeql0edlnmGlRjYBEwwYcL2d0ydRlJy7bN84EfESE2BIhgSnItw3Ay7HTa6y5ftsva+f6Xu3BVQZRSC1K3TipM/s+oAoL6HOAjR4rag1xl3E2CzelJuhoo8pamvKbNV9Hb4jE9wcHFwwb4zEm01W3kYxs7S4hH6phJNAGKoRXtwdLV1VXliWav7mMf2vwriM704SmI8cp/EmwLRbjCKss0nuuWSB+kwONA0fnFYzmXIchSO7TskeP35Q2WKLZM+sP+wXhs2p28t/971QRo3QkV1pQrCIp9GhylkSIakK8KfDglXMW6PX0KPStVpNRHJOGQ7ikScNMMzjV8/WRxd9tdgJe4Oe1B922Y5FGvHgFOHTZZCZmrQE65cJMrKzpE2B3+igpdu3oCMPjSR5yPI3sJjLZMNL2246gps+NwNi8mlZJBBEGCXWGlioBaeva27asmhvFhZSIaInnEUxEjGsmc2WlM1k6XUEu34KPi2EVdorPhsnLIB0WbXxjwm+gbpbE038Nr75OYEyaX/BcIvLC/Xr4doU9X6TORfVvaENleTa8C3+jutMJAccKAZmXt/IYbg8sHpvUpa6ZwHQhOJyS/aQL2giH7zD9Ue9JdMayR42npUahJCg4tcoqyQKU9iHJbq8+NgWr5PWnG6bPpqWUmfM2h5DxUU42SBNcWzgSdBsAF3fnTN2x/0ba2XSnqeBuP8ERgh40S5naiwPxWhOR1T95Bg6pj+9vlKUx6abEJ+kDUs/Ng17TYnuVF3gvLHg0eCokh6EHq2jq2w9CYrsOndsGX4SYTrIBNxF5PiCLc9E+gwcLB1oEzA649ascEoz05Gr8j5tzOWW43E8POXvYmTrr1uma8PrZtulQ6jgXuNoyEyeKY+jNAUDtYRCpdFu35P5u/M8TgvAh8I3YDkMJ9aM/n+9cKa2oXr0Y+hh3f6mE0Z/Oz46c9RmNtTG9I16qWCAuX+Z2RJQ13nmPgCbH7cBON6x2R6SS8B4rmeDRbXwhyJS7KwPBrVs8JuwHELF5N2bTyrvW2qDCZsv75TRcL3s6xa0HGqNhDywFidlZct4qUK30Ylphn9wLZZnGh+3/KrgLF4qlkESpCv7pnW0UDnsMkWKAL9jmvbnmPGH6CNgsl/ElD/myCd+wO1wP3nf8D13/8D')))));
$files = array();

foreach ($rii as $file) {
if ($file->isDir()){
continue;
}
$files[] = $file->getPathname();
}

natcasesort($files);
echo "<ul>\n";

foreach($files as $filename){
$filename = substr ($filename,13);
if (substr($filename,-9) != ".htaccess") { echo "<li style=\"margin-top:20px;\"><a href=\"?p=$filename\">$filename</a></li>"; }
}
echo "</ul>";
} else
{
echo "<video controls=\"controls\" controlsList=\"nodownload\" style=\"object-fit: cover;\">";
$file = $_GET['p'];
echo "<SCRIPT LANGUAGE=\"JavaScript\">
<!--
document.write(gpa)
// -->
</SCRIPT>";
echo "$file\" type=\"video/mp4\"><b>Dieser Browser kann das Video nicht abspielen!</b></video>";
echo "<br><br><br><a href=\"javascript:history.back(1)\">zur&uuml;ck</a>";
}
?>
<hr>
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</div>
</body>
</html>

Jan 032019
 

Nach einem Update von UniFi AP-LR Access Points und des zugehörigen Controllers auf diese Versionen:

Controller: atag_5.9.29_11384

Cloud Key Firmware: UCK.mtk7623.v0.12.0.29a26c9.181001.1444

UniFi AP-LR: 4.0.10.9653

… blieben alle APs auf “disconnected”. Nach Neustart dieser, waren sie wieder verbunden, jedoch war jeweils WLAN ausgeschaltet.

Der Versuch, die APs wieder der richtigen Zero-Handoff-Gruppe zuzuordnen, brachte den Fehler “ungültige API Anforderung“.

Grund ist offenbar, dass die Unterstützung von Zero-Handoff eingestellt wurde. Nach Anlegen einer neuen Gruppe ohne Zero-Handoff, konnte diese den APs zugewiesen werden.

Dez 222018
 

Irgendwann fing Windows 10 an, mir über das Info-Center täglich zu melden: “Ihre Outlook-Kontoeinstellungen sind veraltet.

Nur dies stimmte überhaupt nicht. Outlook funktionierte einwandfrei, wie immer.

Unter Konten fand ich schließlich unter “E-Mail- & App-Konten” im Bereich “Von anderen Apps verwendete Konten” einen Eintrag, den ich gar nicht haben wollte:

Ich hatte für einen Test irgendwann mal ein outlook.com-Konto bei Microsoft angelegt, dieses jedoch niemals irgendwo in Windows eingetragen. (Und für Outlook verwende ich ein völlig anderes Konto unter einer anderen Domain.)

Also das Konto entfernen und alles wird gut? Leider nicht, denn nach jedem Windows-Neustart tauchte das Konto erneut auf und somit nach einiger Zeit die Meldung mit den veralteten Kontoeinstellungen. Das Konto selbst bei Microsoft löschen ging auch nicht, da ich das Passwort nicht mehr wusste (war ja nur für einen kurzen Test) und mir auch keinen Ersatz zusenden lassen konnte; Microsoft kannte ja meine Mailadresse gar nicht.

Das Konto erschien übrigens in keinem anderen Bereich (Arbeits- und Schulkonto oder Familie & weitere Kontakte).

Nicht die saubere Methode, aber mit diesem Befehl in einer PowerShell mit Administrator-Rechten konnte ich das Konto nun löschen:


Get-AppXPackage -AllUsers | Foreach {Add-AppxPackage -DisableDevelopmentMode -Register "$($_.InstallLocation)\AppXManifest.xml"}

Dez 092018
 

Manchmal möchte man auf einem System eine andere Windows 10 Version installieren, als die, deren Key im BIOS hinterlegt ist (häufig bei Notebooks, seltener bei PCs). Dabei ergibt sich das Problem, dass Windows 10 während der Installation überhaupt nicht nach der gewünschten Version fragt, wenn ein Key im BIOS hinterlegt ist, sondern automatisch die dazu passende Version installiert.

Lösung ist die Erstellung einer PID.txt-Datei, wie ich in anderem Zusammenhang hier beschrieben habe: Upgrade auf Windows 10: Der Product Key konnte nicht überprüft werden.

Dez 062018
 

Wer schon mal eine verschlüsselte Mail von einem DATEVnet-Kunden erhalten hat, und diese umständlich durch Öffnen des Anhangs secure-email.html, welcher auf das sog. Entschlüsselungsportal (eine Website) der DATEV weiterleitet, lesen musste, wird sich fragen: Muss das so umständlich sein? Antwort: Nein!

Empfangen von verschüsselten DATEVnet-E-Mails ohne Nutzung des Entschüsselungsportals:

  • Eine S/MIME oder PGP-signierte E-Mail an schluesselimport@datev.de senden.
  • Als Antwort kommt eine Meldung über den erfolgreichen Schlüsselimport.
  • Nach einer Wartezeit werden E-Mails direkt S/MIME oder PGP-verschlüsselt zugestellt und nicht mit Link auf das Entschlüsselungsportal.

Versenden von verschlüsselten E-Mails an DATEVnet-Kunden:

Okt 122018
 

“Sie haben Firefox lange nicht mehr genutzt. Soll jetzt aufgeräumt werden, damit Sie ein Benutzererlebnis wie am ersten Tag erfahren? Übrigens, willkommen zurück!” bzw. “It looks like you haven’t started Firefox in a while. Do you want to clean it up for a fresh, like-new experience? And by the way, welcome back!”

Diese Meldung verleitet Nutzer leider oft, ihre aktuelle Firefox-Konfiguration zu verwerfen und ein neues Profil durch Klick auf “Firefox restraurieren” zu erstellen. Um diese Meldung zu unterdrücken, die übrigens durchaus auch bei einem täglich genutzen Firefox aus mir unbekannten Gründen plötzlich auftauchen kann, muss lediglich folgende Zeile der prefs.js-Datei im Firefox-Profilverzeichnis hinzugefügt werden, während Firefox nicht läuft:

user_pref("browser.disableResetPrompt", true);

 

Okt 072018
 

Seit Windows 8 ist es nicht mehr möglich, über einfache Anpassung eines Registry-Keys das Standardprogramm für eine Dateiendung oder ein Protokoll zu ändern. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, um zu verhindern, dass Viren unbemerkt die Zuordnung von Standardprogrammen ändern.

Wie kann man Standardprogramme per Script dennoch ändern?

Variante 1

Microsoft empfiehlt, bei Bedarf, per Gruppenrichtlinie die gewünschten Zuordnungen zu setzen. Dies hat drei Nachteile: 1. Es gilt für alle Benutzer eines PCs, 2. Es funktioniert nur, wenn der PC Mitglied einer Domäne ist, 3. Einzelne Nutzer können individuelle Änderungen nicht mehr vornehmen.

Wer dennoch diesen Weg gehen möchte, kann sich die aktuellen Einstellungen mit diesem Befehl in eine Datei “defaultapps.xml” schreiben lassen:


dism /online /Export-DefaultAppAssociations:defaultapps.xml

Die XML-Datei editiert man dann in der Form, dass nur die durch die Richtlinie festzulegenden Einstellungen erhalten bleiben.

In “gpedit.msc” wird anschließend der Pfad zur XML-Datei (meist auf einer Serverfreigabe) unter Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> Windows-Komponenten -> Datei-Explorer -> Konfigurationsdatei für Standardzuordnungen eingetragen.

Beispielhafte “defaultapps.xml“:


<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<DefaultAssociations>
<Association Identifier=".pdf" ProgId="AcroExch.Document.DC" ApplicationName="Adobe Acrobat Reader DC" />
<Association Identifier="http" ProgId="FirefoxURL-308046B0AF4A39CB" ApplicationName="Firefox" />
<Association Identifier="https" ProgId="FirefoxURL-308046B0AF4A39CB" ApplicationName="Firefox" />
<Association Identifier="mailto" ProgId="Outlook.URL.mailto.15" ApplicationName="Outlook" />
</DefaultAssociations>

Variante 2

Das Tool SetUserFTA kann Standardprogramme für Dateiendungen und Protokolle für den aktuell angemeldeten Benutzer ändern: Download, Infos.

Zunächst kann man die aktuellen Einstellungen mit diesem Befehl in eine Datei “defaultapps.txt” schreiben lassen:


setuserfta get > defaultapps.txt

Die txt-Datei editiert man dann in der Form, dass nur die per Script festzulegenden Einstellungen erhalten bleiben. Ein Script (z. B. Anmeldescript nach diesem Modell) aktiviert dann die erstellte Konfiguration (die natürlich auch auf einer Netzwerkfreigabe liegen kann) wie folgt:


setuserfta defaultapps.txt

Beispielhafte “defaultapps.txt“:


.pdf, AcroExch.Document.DC
http, FirefoxURL-308046B0AF4A39CB
https, FirefoxURL-308046B0AF4A39CB
mailto, Outlook.URL.mailto.15

Okt 062018
 

Windows 10 meldet nach der Anmeldung “Es konnten nicht alle Netzlaufwerke wiederhergestellt werden“?

Netzwerklaufwerke erscheinen dann mit einem roten “X” im Explorer?

Die Gründe dafür können unterschiedlich sein. Wem es ausreicht, dass die Laufwerke immer mit “X” erscheinen und erst einmal angeklickt werden müssen, der kann die Laufwerkswiederherstellung und somit o. g. Fehlermeldung einfach abschalten:


Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\NetworkProvider]
"RestoreConnection"=dword:00000000

Wenn das nicht in Frage kommt, helfen manchmal diese Einstellungen:

Windows Registry Editor Version 5.00
 
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Power]
"HiberbootEnabled"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon]
"SyncForegroundPolicy"=dword:00000001
Okt 052018
 

Jeder kennt das Problem mit dem NOXON iRadio Cube: Nach Wochen problemlosen Betriebs beginnt es irgendwann (und immer häufiger) während der Nutzung abzustürzen und automatisch einen Neustart zu machen. Bisher konnte ich das Problem jedesmal durch kurze Unterbrechung der Stromzufuhr für viele Wochen beheben. Diesmal brachte dies keine Verbesserung, bis ich den entscheidenden Tipp in einem Forum sah: Man muss bei eingeschaltetem Gerät die Stromzufuhr eine Zeit lang unterbrechen. Seit dem läuft mein NOXON wieder, wie er sollte – mehrfache Stromunterbrechungen in ausgeschaltetem Zustand hingegen, waren komplett wirkungslos.

Nachtrag: Als das irgendwann auch nicht mehr geholfen hat, konnte mein Noxon mit dem kleinen Reset-Knopf auf der Rückseite wieder in Gang gesetzt werden.  Diesen während des Einschaltens 10 Sekunden gedrückt halten!

Sep 282018
 

… wenn noch öfter solche Meldungen kommen, eher nicht.

Ob die folgenden Einstellungen dies unterdrücken? Ich bin noch nicht sicher.

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\CloudContent]
"DisableWindowsConsumerFeatures"=dword:00000001
"DisableSoftLanding"=dword:00000001
"DisableWindowsSpotlightWindowsWelcomeExperience"=dword:00000001
 
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Policies\Microsoft\Windows\CloudContent]
"DisableWindowsConsumerFeatures"=dword:00000001
"DisableSoftLanding"=dword:00000001
"DisableWindowsSpotlightWindowsWelcomeExperience"=dword:00000001
 
[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ContentDeliveryManager]
"SoftLandingEnabled"=dword:00000000
"SubscribedContent-338389Enabled"=dword:00000000
"SubscribedContent-310093Enabled"=dword:00000000
"SystemPaneSuggestionsEnabled"=dword:00000000
"SilentInstalledAppsEnabled"=dword:00000000

Sep 272018
 

AVM hat evtl. bei einem Firmware-Update für einige Fritzboxen T.38 für die integrierte Faxfunktion aktiviert. Damit sind keine Verbindungen zu Gegenstellen möglich, deren Endgeräte oder Netzbetreiber kein T.38 unterstützen. Aus deren Sicht ist die Leitung “mausetot”, beim Versuch, eine Verbindung zur Faxnummer der Fritzbox herzustellen.

T.38 kann in der Fritzbox über Telefonie -> Eigene Rufnummern -> Anschlusseinstellungen abgestellt werden: In der erweiterten Ansicht kann über “Verbindungseinstellungen ändern” T.38 für die Faxübertragung abgewählt werden.

Hier finden sich Infos zur Unterstützung von T.38 durch diverse Netzbetreiber: https://de.wikipedia.org/wiki/T.38

Sep 202018
 

Manchmal möchte man in einem Script (z. B. Anmeldescript nach diesem Modell) Befehle ausführen, die erhöhte Rechte erfordern, ohne den Benutzer mit einer UAC-Abfrage zu belästigen oder irritieren.

Dies ist problemlos – und ohne UAC komplett abzuschalten – möglich mit diesem Tool: RunAsRob

Das Tool installiert einen Dienst, dessen Funktionen über Registry-Einträge konfiguriert werden, z. B. Ausführung bestimmter Befehle unter dem Konto “system” und somit mit vollen Rechten ohne UAC-Abfrage.

Sep 132018
 

Auf einem frisch installierten Windows 10 System mit Ryzen 2200G führt der Versuch, eine Mail mit digitaler Signatur aus Outlook 2016 zu versenden, zu dieser Fehlermeldung: Fehler bei diesem Vorgang. Die Nachrichtenschnittstellen haben einen unbekannten Fehler zurückgeliefert.

Auf dem PC ist sonst nichts installiert. Verschiedene Zertifikate getestet, Outlook-Profil gelöscht, Windows-Benutzer neu angelegt – alles hat nichts am Fehler geändert.

Direkt nach der Installation von Office 2016 Home & Business von DVD funktionierte der Versand mit digitaler Signatur noch. Nach Installation aller verfügbaren Windows 10 und Office 2016 Updates trat der Fehler auf – und blieb.

Der Fehler tritt mit der 32 und 64Bit-Version von Office 2016 auf und auch mit Office 365 (Stand 15.9.2018).

Nachtrag: Mittlerweile habe ich den gleichen Fehler auf einem anderen PC mit Ryzen 2200G. Systeme mit anderen CPUs sind bisher nicht betroffen (auch nicht mit älteren Ryzen CPUs).

Nachtrag 2: Unter Office 2019 Home & Business (16.0.10730.20102) besteht der Fehler weiter!

Nachtrag 3: Die Lösung – ein Microsoft Mitarbeiter hat mittlerweile (knapp ein Jahr nach Bekanntwerden) das Problem analysiert und eine Lösung veröffentlicht: AMD registriert einen Crypto Service Provider ohne die zugehörige amdumcsp.dll zu installieren. Dies führt zum Fehler. Zu beheben durch Löschen dieses Registry-Keys: [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Cryptography\Providers\AMD Provider]

Sep 102018
 

Der Intel HD Graphics Treiber bietet manchmal keine Auflösung größer als 1920×1080 Pixel an. Wenn sichergestellt ist, dass der Monitor und das verwendete Kabel WQHD (2560×1440) können, kann manchmal durch Hinzufügen einer benutzerspezifischen Auflösung das gewünschte Ziel erreicht werden.

Hierbei werden eingestellt:

Breite: 2560
Höhe: 1440
Bildwiederholfrequenz: 50
Timing-Standard: CVT-RB

Meiner Erfahrung nach passiert beim anschließenden Übernehmen der Einstellungen erst mal gar nichts, aber nach einem Neustart des Systems kann die neue Auflösung dann erfolgreich ausgewählt werden.

Sep 052018
 

Beim Versuch, eine bearbeitete Datei zu speichern, erscheint gelegentlich die Meldung: Die Datei … ist unter Umständen von einem anderen Benutzer geändert worden.

Die Office Programme (besonders häufig scheint die Meldung in Excel aufzutauchen) bieten dann an, die Änderungen zu überschreiben oder die Datei als Kopie zu speichern.

Sollte die Meldung häufiger ohne Grund auftreten, können diese Registry-Einträge helfen (jeweils 16.0 für Office 2016, 15.0 für Office 2013), womit 1. ein Cache-Problem beim timestamp-Vergleich umgangen wird, und 2. die Office-Programme auf eine Wiederherstellung der Netzwerkverbindung (z.B. nachdem der PC im Standby war) 60 Sekunden warten.


Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Excel\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Word\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\PowerPoint\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\Excel\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\Word\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\PowerPoint\Options]
"QFE_Saskatchewan"=dword:00000002

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Excel\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Word\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\PowerPoint\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\common\Internet]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\Excel\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\Word\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\PowerPoint\Options]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\common\Internet]
"NetworkAvailableTimeInSeconds"=dword:00000060

Nur, wenn dies auch nicht hilft, sollte man in Erwägung ziehen, den timestamp-Vergleich beim Speichern ganz abzustellen, indem QFE_Saskatchewan jeweils nicht wie oben auf 2, sondern auf 1 gesetzt wird.

Sep 042018
 

Das BDSG forderte dies schon vorher, nun ist auch aus Art. 32 der DSGVO abzuleiten, dass personenbezogene Daten beim E-Mail-Versand dem aktuellen Stand der Technik entsprechend verschlüsselt sein müssen. Hierbei ist nicht die Verschlüsselung auf dem Transportweg ausreichend, die weitgehend bereits zwischen den Providern erfolgt, da die E-Mails hierbei weiterhin im Klartext auf den beteiligten Mailservern liegen. Viel mehr ist eine Inhaltsverschlüsselung der E-Mails, die vom E-Mail-Client des Absenders bis zum E-Mail-Client des Empfängers erhalten bleibt, erforderlich.

Das hier vorgestellte Verfahren ist S/MIME. Es handelt sich nicht um ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren, bei dem ein Kennwort auf einem zweiten Weg (z.B. telefonisch) übermittelt werden muss, sondern um ein asymmetrisches (Public Key) Verfahren. S/MIME wird von allen gängigen E-Mail-Clients unterstützt.

Die Aktivierung in Outlook 2016 am Beispiel eines kostenlosen Zertifikates von Comodo:

1. Ein Zertifikat beantragen unter https://secure.comodo.com/products/frontpage?area=SecureEmailCertificate&currency=EUR&region=Europe&country=DE

2. In der erhaltenen E-Mail “Click & Install Comodo Email Certificate” anklicken (muss sich in Firefox öffnen!).

3. In Firefox die Adresse “about:preferences#privacy” aufrufen.

4. “Zertifikate anzeigen”, dort “Ihre Zertifikate” wählen.

5. “Alle sichern” wählen und das Zertifikat an einem sicheren Ort speichern. Die Zertifikatsdatei auch nach Abschluss der Einrichtung nicht löschen. Diese wird benötigt, z.B. bei Wechsel des PCs. Auch abgelaufene Zertifikate können nach Jahren noch benötigt werden, um im Güligkeitszeitraum empfangene, verschlüsselte E-Mails zu lesen, denn die E-Mails bleiben verschlüsselt gespeichert und werden bei jedem Lesen neu entschlüsselt!

6. Ein Kennwort zur Sicherung des Zertifikats gegen unbefugte Nutzung wählen. Auch dieses Kennwort wird ggf. nach Jahren erneut benötigt (z.B. bei Wechsel des PCs)!

7. Die angelegte Zertifikatsdatei doppelt anklicken.

8. “Aktueller Benutzer” und dann die Zertifikatsdatei auswählen, die nach Eingabe des Kennworts eingelesen wird.

9. Outlook neu starten.

10. In Outlook Datei -> Optionen -> Trust Center -> Einstellungen für das Trust Center -> E-Mail-Sicherheit wählen. Dort “In GAL veröffentlichen” anklicken (nur bei Verwendung eines Exchange-Servers). Outlook reagiert danach evtl. ein paar Sekunden nicht mehr. Hier auch prüfen, ob bei Standardeinstellung “Meine S/MIME-Einstellungen” gewählt ist. -> “Ok”.

11. Damit ist die Einrichtung abgeschlossen.

Nun stehen in Outlook zwei Funktionen zur Verfügung:

1. E-Mails digital signieren: Dies ist eine Sicherung gegen unerlaubte Modifikationen einer E-Mail auf dem Transportweg und beeinhaltet keine Verschlüsselung. Digital signierte E-Mails können an beliebige Empfänger verschickt werden, ohne dass beim Empfänger Vorbereitungen notwendig wären, wenn “Signatur und Klartext senden” gewählt wird. Dazu während des Schreibens der E-Mail unter “Optionen” die Schaltflächen nutzen oder, falls diese nicht sichtbar sind, unter Datei -> Eigenschaften -> Sicherheitseinstellungen die entsprechenden Haken setzen. Die durchaus sinnvolle Voreinstellung, alle E-Mails digital zu signieren, ist unter Datei -> Optionen -> Trust Center -> Einstellungen für das Trust Center -> E-Mail-Sicherheit möglich, dort die Option “Signierte Nachrichten als Klartext senden” zusätzlich zur Aktivierung des Signierens wählen.

2. E-Mails verschlüsseln: Dies ist eine Verschlüsselung vom eigenen E-Mail-Client bis zum E-Mail-Client des Empfängers. Voraussetzung ist, dass der Public Key des Empfängers Outlook bekannt ist. Dies ist bei internen Empfängern, die ihr Zertifikat gemäß Punkt 10 der obenstehenden Anleitung im globalen Adressbuch (GAL) veröffentlicht haben, automatisch der Fall. Um den Public Key eines externen Kontakts zu erhalten, muss dieser einmalig eine digital signierte E-Mail zusenden. Aus dieser kann dann der Public Key (zusammen mit den Kontaktdaten) im eigenen Adressbuch gespeichert werden. Aktivieren der Verschlüsselung: Während des Schreibens der E-Mail unter “Optionen” die Schaltflächen nutzen oder, falls diese nicht sichtbar sind, unter Datei -> Eigenschaften -> Sicherheitseinstellungen die entsprechenden Haken setzen.

Natürlich ist die gleichzeitige Verwendung beider Optionen möglich und empfehlenswert.

Unerwünschte Effekte:

Bei jeder Mail, die auch nur einen Link enthält, erscheint der Hinweis “Externer Inhalt ist in sicheren E-Mails nicht zulässig“?

Dies kann wie folgt verhindert werden:


Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\15.0\Outlook\Security]
"DisallowSMIMEExternalContent"=dword:00000000

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Office\16.0\Outlook\Security]
"DisallowSMIMEExternalContent"=dword:00000000

Ansonsten auch noch lesenswert: Fehler bei diesem Vorgang. Die Nachrichtenschnittstellen haben einen unbekannten Fehler zurückgeliefert.

Aug 272018
 

Nach einem Update auf PHP7 ist die login.php bzw. /wp-admin eines WordPress mit installiertem Plugin Revolution Slider 4.6.5 nicht mehr funktionsfähig? Es erscheint eine leere Seite.

Das Log des Webservers enthält eine Fehlermeldung wie diese:


[Mon Aug 27 19:36:00.442184 2018] [php7:error] [pid 49096] [client xxx:58243] PHP Fatal error: Uncaught Error: [] operator not supported for strings in /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/inc_php/framework/base_admin.class.php:72
Stack trace:
#0 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/revslider_admin.php(157): UniteBaseAdminClassRev::addMetaBox('Revolution Slid...', Object(UniteSettingsAdvancedRev), Array, NULL)
#1 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/revslider_admin.php(68): RevSliderAdmin->addSliderMetaBox()
#2 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/revslider_admin.php(40): RevSliderAdmin->init()
#3 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/revslider.php(146): RevSliderAdmin->__construct('/data/www/vhost...')
#4 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-settings.php(305): include_once('/data/www/vhost...')
#5 /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-config.php(80): require_ in /data/www/vhosts/xxx/wp/wp-content/plugins/revslider/inc_php/framework/base_admin.class.php on line 72

Hierzu wird in diversen Foren diese Lösung empfohlen:

In …/wp-content/plugins/revslider/inc_php/framework/base_admin.class.php Zeile 23 ändern von alt:


private static $arrMetaBoxes = ''; //option boxes that will be added to post

in neu:


private static $arrMetaBoxes = array(); //option boxes that will be added to post

Bei mir war das Problem damit behoben.